Sonntag, 25. Juli 2021
Notruf: 112

Aktuelles

+++ Gebäudebrand mit Menschenrettung +++

Am Neujahrsabend wurden wir zusammen mit weiteren Feuerwehreinheiten der Stadt Boppard sowie dem DRK und der Polizei zu einem Gebäudebrand mit Menschenrettung in einem Mehrfamilienhaus im Hohen Klosterweg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte drang schwarzer Qualm aus dem Keller des betroffenen Gebäudes, sodass den noch anrückenden Einsatzkräften ein bestätigtes Feuer gemeldet  wurde. Ein Großteil der Bewohner des 18-Parteien-Hauses konnte sich noch vor unserem Eintreffen selbst in Sicherheit bringen.

Da aber unklar war, ob und wie viele Personen noch im Gebäude waren, ging der erste Angriffstrupp sofort unter schwerem Atemschutz in den Keller vor, um die Räumlichkeiten nach eventuell vermissten Personen abzusuchen und den Brandherd ausfindig zu machen. Ein weiterer Trupp, ebenfalls unter Atemschutz, begab sich zeitgleich durch den rückseitigen Eingang des Hauses ins Innere. Mehrere Bewohner wurden durch Atemschutztrupps ins Freie begleitet.

Darüber hinaus kontrollierten die Einsatzkräfte alle Wohnungen, um sicherzustellen, dass sich keine Menschen mehr im Gebäude aufhielten. Nach einigen Minuten unter Null-Sicht und extremer Hitze konnte der erste Angriffstrupp den Brand in den Kellerräumen lokalisieren und unter Kontrolle bringen. Gebrannt hatte die elektrische Hauptverteilung des Gebäudes.

Insgesamt wurden bei dem Brand 21 Menschen verletzt. Einer davon schwer, drei mittelschwer und 17 leicht. Im Einsatzverlauf kamen weitere Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, um den Brandherd nochmals auf mögliche Glutnester zu überprüfen und endgültig „Feuer aus“ melden zu können. Anschließend wurde das Gebäude mittels Drucklüfter belüftet, um die Sichtverhältnisse in den Kellerräumen wieder zu normalisieren. Nachdem das Gebäude rauchfrei war, konnte sich die Einsatzleitung sowie der Energieversorger selber ein Bild des Brandherdes machen.

Schnell war klar, dass das Haus durch fehlenden Strom sowie durch fehlendes Wasser unbewohnbar war. Durch die Schnelleinsatzgruppen des DRK und den sich vor Ort befindlichen Bürgermeister Dr. Walter Bersch, wurden für die Bewohner innerhalb kürzester Zeit Unterkünfte gemietet, welche den Verbleib der Personen sicherstellen. Mit über 150 Einsatzkräften war dies wieder einmal ein Großaufgebot an Rettungskräften, welche gemeinsam perfekt agierten.

Nach Beendigung unserer Maßnahmen konnten wir ca. 3 Stunden nach Alarmierung wieder einrücken.

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